Sonderausstellung ist noch bis 30. September in Sorge zu sehen
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Auf den Spuren der Kreuzfahrer zwischen Elbe und Harz wandeln Besucher der gleichnamigen Sonderausstellung im Landhaus Weichelt in Sorge. Noch bis zum
30. September ist die Ausstellung täglich außer Donnerstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Im Gebiet zwischen Harz und Elbe stößt man auf etliche Spuren bußfertiger Pilger und kampfbereiter Kreuzritter. Vom 11. bis 13. Jahrhundert brachen sie in das Heilige Land auf. Jerusalem-Fahrten ausgewählter hochrangiger Persönlichkeiten werden in der Ausstellung skizziert. So vom Magdeburger Bischof Wichmann und vom Meißnerer Markgrafen Konrad I. von Wettin. Die Templer-Kapelle aus Mücheln und das Deutsch-Ordens-Hospital Halle werden vorgestellt. Der Reliquienschatz des Domes von Halberstadt steht als prominentestes Beispiel für den ideellen und dinglichen "Rückfluss" aus dem Heiligen Land. Einige dieser exquisiten Sachzeugnisse werden in ihrer Bedeutung erläutert. Zur Abrundung des Gesamtbildes beleuchten archäologische Bodenfunde aus Sachsen-Anhalt eher volkstümliche Aspekte des Kreuzrittertums.
Neben dem Landhaus Weichelt findet man in der Dokumentationsstätte Kutscherhaus interessante Dauerausstellungen. Deutsche Kaiser im Mittelalter und ihre Beziehungen zum Harz werden vorgestellt. Weitere Themen sind das Dorf Sorge und der "Ring der Erinnerung", ein Kunstwerk in der Natur als Mahnmal und Erinnerung an das geteilte Deutschland.
Der heutige Kurort liegt inmitten des Oberharzes direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Deutsche Geschichte wird hier erlebbar und die beliebtesten Ausflugsziele der Region sind schnell zu erreichen.
Sorge (hvv) |