Ministerpräsident Böhmer lobt verbesserte Präsentation der Tourismusangebote im Mekka für Harzer Höhlenliebhaber
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"Rübeland kann nun noch besser zeigen, über welche kostbaren geologischen Schätze es verfügt. Damit sollte der Ort seinen Ruf als Mekka für Harzer Höhlenliebhaber weiter ausbauen können." Das sagte heute Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer in Rübeland bei der Einweihung der neuen Eingangshalle der Baumannshöhle.
Der Regierungschef hob hervor, dass die erforderliche Sanierung der Eingangshalle von einer der ältesten Schauhöhlen Deutschlands dank der guten Zusammenarbeit vieler beteiligter Partner erfolgreich verlaufen sei. Für das Neubauprojekt hätten das Land Sachsen-Anhalt, die Bundesregierung, die Europäische Union und die Kommune 741.000 Euro bereitgestellt.
Hintergrund:
Die Baumannshöhle in Rübeland zählt neben der Hermannshöhle traditionell zu den gefragten Attraktionen für Harz-Touristen. Immer wieder lockte die einzigartige Tropfsteinhöhlenwelt prominente Persönlichkeiten an. So war auch der Dichter Johann Wolfgang Goethe hier. Gegenwärtig kommen durchschnittlich 190.000 Besucher pro Jahr zu den Rübeländer Naturdenkmalen. Neben Höhlenführungen und Trauungen werden Konzerte und Theateraufführungen auf Deutschlands einziger unterirdischer Naturbühne angeboten. Eigens für jüngere Besucherinnen und Besucher gibt es Kindererlebnisführungen mit einer kleinen Höhlenforscherprüfung.
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