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Neues aus Sachsen-Anhalt

Tourismus

Alltagswelten des 18. Jahrhunderts

08.11.2009 Thema: Sachsen-Anhalt
Eine Zeitreise
Silbertaler, Schuhmode und Literatur

Domführung in Halberstadt
Domführung in Halberstadt
Foto: Städtisches Museum Halberstadt
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert – dieses Sprichwort zeigt, dass dem Geld von jeher eine wichtige Rolle zukommt. Wie das Geld im 18. Jahrhundert produziert wurde, ist eine der Geschichten, die sich 2009 in Sachsen-Anhalt unter dem Motto "Alltagswelten – Von Stand und Einfluss, Kultur und Bildung" aufspüren lassen. Beleuchtet wird die Rolle des Geldes im Museum Alte Münze im Harzstädtchen Stolberg.

Über zwanzig Museen und Kultureinrichtungen beteiligen sich an der landesweiten Initiative "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert", laden zur Zeitreise in die Epoche der Aufklärung ein und bieten Einblicke in das Leben der Menschen unterschiedlicher Stände.

So schildert das Winckelmann-Museum Stendal die Erfolgsgeschichte von Johann Joachim Winckelmann, der vom Schustersohn zum Präsidenten der Altertümer in Rom aufstieg. In Zerbst, Wernigerode, Dessau und Wörlitz wird aus dem Adelsstand berichtet und die Lebenswege von Dichtern und Denkern werden u.a. im Klopstockhaus Quedlinburg und im Novalismuseum im Schloss Oberwiederstedt nachgezeichnet.

Bis zum Juni 2010 ist in Oberwiederstedt die Ausstellung "All-Tags-Welten des Friedrich von Hardenberg (Novalis)" zu sehen. Zweihundert Jahre alte Schuhmode wird auf Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels gezeigt, in Halle (Saale) steht mit den Franckeschen Stiftungen eine historische Schulstadt jener Epoche auf dem Besichtigungsprogramm und im Goethe-Theater Bad Lauchstädt können Besucher die Bühnentechnik aus der Goethezeit bestaunen.

Gleich drei Museen entführen in Halberstadt rund um den Domplatz ins 18. Jahrhundert - das im einstigen Wohnhaus des Aufklärers von Spiegel untergebrachte Städtische Museum, das Museum für jüdische Geschichte und Kultur sowie das Gleimhaus, das vom Dichter und Sammler Gleim und von der Geselligkeitskultur seiner Zeit berichtet. Ab Dezember können Halberstadt-Besucher für ihre Domplatz-Entdeckungen ein multimediales Führungssystem nutzen.

2010 wird es im Landesprojekt "Sachsen-Anhalt und das 18 Jahrhundert" um das Thema "Menschenbilder" gehen. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.LSA18.de.

Ideale Reisebegleiter für Sachsen-Anhalt-Ausflüge ins 18. Jahrhundert sind die kostenfreien Faltblätter "Alltagswelten" und "Menschenbilder", die im Gleimhaus Halberstadt unter Telefon 03491-68710 und über gleimhaus@halberstadt.de bestellt werden können.

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)


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