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Reiten in der Altmark

14.09.2011 Thema: Sachsen-Anhalt
In der Altmark sind Reiter und Pferd immer willkommen.

Altmark Pferde
Altmark Pferde
Foto: Landesmarketing Sachsen-Anhalt GmbH
Für Reiter ist Sachsen-Anhalt ein Traumland. Die reitfreundliche Gesetzgebung des Landes lässt das Herz eines jeden Pferdefreundes höher schlagen. Denn hier ist Reiten erlaubt. Nahezu überall. Besonders viele Reitwege gibt es in der dünn besiedelten Altmark im Norden Sachsen-Anhalts.

Was in Deutschland sonst nirgendwo geht, ist in Sachsen-Anhalt üblich: Reiten ist überall dort erlaubt, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Im Harz, im Naturpark Fläming, in der Dübener Heide oder in der Magdeburger Börde. Und natürlich in der besonders reitfreundlichen Altmark. Auf der Weltmesse des Pferdesports, der Equitana in Essen, erhielt die Region im März dieses Jahres den Titel "Pferdefreundliche Region 2010". Und auch das Prädikat "Pferdefreundliche Gemeinde" ging in die Altmark – nach Hohenberg-Krusemark, 17 Kilometer nordöstlich der Hansestadt Stendal gelegen.

Die besondere Reitgesetzgebung ermöglicht nicht nur einen Ritt über die altmärkischen Felder, sondern auch mehrtägige Reitausflüge abseits der kartierten Routen. Sandige, lange Wege erleichtern die Ausritte für Pferd und Reiter. Trail-Ritte über mehrere Tage sind allerdings eher etwas für geübte Reiter. Zwischen 70 und 220 Kilometer legen Pferd und Reiter auf einer solchen Tour zurück – je nachdem, ob man sich für eine Wochenendtour, den dreitägigen Elb-Havel-Trail, den Grenzland-Trail oder den fünftägigen Ritt durch die gesamte Region entscheidet. Der Gepäcktransfer wird von den Reiterhöfen übernommen, die auch für die Führung der Reisen sorgen. Individuelle Trail-Ritte werden unter anderem vom Interessenverein "Sternreiten in der Altmark" organisiert. Außerdem gibt der Verein ein Reiterhof-Verzeichnis sowie einen Reitwege-Atlas heraus, der die 1600 Kilometer Reitwege der Altmark beschreibt.

Viele Reiterhöfe bieten Ferien für Familien an. Bei einem idyllischen Landurlaub können Kinder und Erwachsene Reit-Schnupperstunden oder Stunden für fortgeschrittene Reiter buchen, sich im Voltigieren üben oder eine Kremserfahrt mit typisch altmärkischen Kaltblutpferden unternehmen. Ein besonderes Erlebnis ist ein Ausflug zu den Wildpferden im UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe. Das NABU-Elbezentrum in Buch bei Tangermünde bietet Touren an, bei denen man die Tiere beobachten und manchmal auch streicheln kann.

Für Abwechslung beim Urlaub in der Altmark sorgen Reitturniere und Pferdesportveranstaltungen. Sehr beliebt bei Pferdefreunden ist beispielsweise der Havelberger Pferdemarkt: Über 200.000 Besucher kommen alljährlich am ersten Wochenende im September in die Stadt, wo die Havel in die Elbe mündet. Dann wechseln, wie schon anno 1750, die 500 zum Verkauf stehenden Pferde nur per Handschlag ihre Besitzer. Zusätzlich gibt es pferdesportliche Vorführungen, Indianer- und Western-Shows, einen Jahrmarkt und vieles mehr.
Wer Urlaubsfreuden wie vor der Erfindung des Autos genießen möchte, kann Erlebnisreisen mit der Kutsche auf den alten Handels- und Gestütswegen buchen. Quer durch die Altmark geht es zum Beispiel bei einer zweitägigen Fahrt vom Reiterhof Neulingen bei Arendsee bis ins brandenburgische Neustadt (Dosse). Die Tour in der bequemen Holzkutsche kostet 248 Euro pro Person und beinhaltet neben der Kutschfahrt zwei Unterwegs-Übernachtungen mit Vollpension sowie die Rückfahrt nach Neulingen.

Informationen: www.altmarktourismus.de

© IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH


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