Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat gestern mit einem symbolischen Scherenschnitt das sanierte Umfeld des Klosters Unser Lieben Frauen offiziell übergeben.
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Die Baumaßnahme war der letzte Abschnitt zur Aufwertung des touristischen Bereiches zwischen Dom, Kloster und Regierungsstraße. Hier wurden in den vergangenen drei Jahren rund 5,4 Millionen Euro investiert.
"Nach rund 18 Monaten Bauzeit erstrahlt das Umfeld unseres Klosters in neuem Glanz", freut sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper über die beendeten Bauarbeiten rund um das Gebäude aus der Romanik. "Damit ist das Kloster jetzt noch stärker als historisches Bauwerk erlebbar. Mit der neuen TouristenInfoStelle bietet das Areal den Gästen unserer Stadt alle wichtigen Informationen für dieses touristisch bedeutende Gebiet am Schnittpunkt der Straße der Romanik."
In die Sanierung des Klosterumfeldes wurden etwa 1,3 Millionen Euro investiert. Der größte Teil, rund 869.000 Euro, kam aus dem Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz. 435.000 Euro stammen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA).
Das Gelände rund um das Kloster Unser Lieben Frauen wurde komplett neu gestaltet und an einigen Stellen um bis zu zwei Meter abgesenkt Alte Wege wurden saniert, neue Wege aus Natursteinpflaster gebaut. Zur Neuordnung der Wegebeziehungen gehört auch die Anbindung an den Gouvernementsberg und die Reisebusstation. Noch notwendige Restarbeiten erfolgen in den kommenden Wochen.
Östlich des Klosters wurde für etwa 430.000 Euro eine TouristenInfoStelle errichtet. In dem 110 Quadratmeter großen Pavillon starten künftig für die an der Reisebusstation ankommenden Touristen die Stadtrundgänge der Magdeburg Marketing, Kongress und Tourismus GmbH (MMKT). Auch Informationsveranstaltungen sind dort geplant.
Die Baumaßnahme rund um das Kloster war der letzte Abschnitt zur Aufwertung des touristischen Bereiches zwischen Dom, Kloster und Regierungsstraße. Seit Dezember 2003 wurden hier rund 5,4 Millionen Euro investiert. Den Grundsatzbeschluss dazu hatte der Stadtrat 2002 gefasst. Zu den Einzelmaßnahmen gehörten neben der Neugestaltung des Klosterumfeldes auch die Sanierung der Großen Klosterstraße, der Bau der Reisebusstation, der Abriss des Treppenhauses am Ostgiebel des Klosters, die Neugestaltung der Regierungsstraße und der Bärstraße, die Errichtung einer öffentlichen Toilette in der Fürstenwallstraße und die Umgestaltung der verlängerten Leiterstraße.
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