Naturschutzgebiet Bodetal Jungfernbrücke im Bodetal Foto: Stadt Thale
Von der Thale Information geht es durch den Friedenspark und die Hubertusstraße
in das Bodetal. Es ist berühmt für seine steilen Felsschluchten, auf deren
Grund das klare Wasser der Bode ins Tal schäumt.
Der Weg führt am Katersteg und Goethefelsen vorbei zur Jungfernbrücke.
Überlieferungen besagen, daß nur Jungfrauen die Brücke betreten dürfen - ansonsten stürze sie ein, doch sie steht noch heute.
An der Jungfernbrücke lädt das Gasthaus Königsruh zum Verweilen ein. Ab hier können Sie auch zum Hexentanzplatz wandern.
Weiter zur Schurre erreicht der Weg an der Teufelsbrücke den so genannten Bodekessel.
Bodekessel Foto: Stadt Thale
Der Bodekessel bietet ein einmaliges Naturschauspiel. Das Wasser scheint zu
kochen und in die Tiefe gerissene Luft schäumt perlend wieder auf. Hier an
der tiefsten Stelle der Bode, soll der Sage nach der böhmische Riesenritter
"Bodo" als Hund verwandelt sitzen. Er bewacht dort die goldene Krone, die
Prinzessin Brunhilde beim Sprung zur Rosstrappe verloren hat und nun auf dem
Grund des Kessels liegt.
Grenzsteine zeigen, dass die Bode einst ein Grenzfluss war. Die rechte
Flussseite gehörte zum Königreich Preußen, die linke oberhalb des Bodekessel
zum Herzogtum Braunschweig.
Bereits 1937 wurde das Bodetal zwischen Thale und Treseburg (475 ha) zum
Naturschutzgebiet erklärt. Es bietet einzigartige Einblicke in die erdgeschichtliche Vielfalt an Gesteinen, Strukturen und den geologischen Bau des Harzes. Besonders gewaltig sind die Steilhänge unmittelbar vor Thale, wo Höhenunterschiede zur Talsohle von fast 250 m bestehen.
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