Nationalpark Harz Herbstlicher Harzwald Foto: Harzer Verkehrsverband e.V.
Am 12. September 1990 wurde der Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt unter Schutz gestellt. Als 11. deutscher Nationalpark wurde der Nationalpark Harz von der niedersächsischen Landesregierung zum 1. Januar 1994 ins Leben gerufen. Der 15.800 Hektar große Nationalpark Harz schließt an den 8900 Hektar großen Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt an. Im Harz steht damit eine Gesamtfläche von 24.700 Hektar unter dem Schutzstatus eines Nationalparks. In Niedersachsen reicht der Nationalpark vom Südrand des Mittelgebirges bei Herzberg über die Hochlagen bis zum Nordrand bei Bad Harzburg.
Der länderübergreifende Nationalpark Harz entstand 2006 durch die Vereinigung der Nationalparkflächen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Im Nationalpark Harz werden alle typischen Biotope des 2200 Quadratkilometer großen Mittelgebirges Harz auf zehn Prozent seiner Fläche rings um den höchsten Harzgipfel, den 1142 Meter hohen Brocken, geschützt. Die besonders geschützten Lebensräume sind Bergfichtenwälder, Moore, Klippen und Blockhalden, Bergbäche und die subalpinen Heiden der Brockenkuppe. Die Brockenkuppe ist wegen des extremen Klimas schon ab etwa 1100 Meter baumlos.
Mit dem Luchsprojekt Harz wurde Anfang 2000 erstmals in Deutschland ein Wiederansiedlungsversuch für die größte europäische Katze gestartet. Alle ausgewilderten Tiere sind Gehegenachzuchten aus europäischen Wildparks. Im Sommer 2002 gelang erstmals der Nachweis von wildgeborenen Jungtieren im Harz. Seither kam in jeder Saison Nachwuchs zur Welt.
Wandern im Nationalpark Harz:
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