Schloss und Schlosspark Ballenstedt Fotograf: Landesmarketing Sachsen-Anhalt GmbH
Hauptanziehungspunkt ist das Ensemble am Schlossplatz mit Schloss, Theater, Marstall, Großer Gasthof und Schlosspark.
Das dreiflüglig angelegte Barockschloss wurde im wesentlichen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Einbeziehung von Teilen der ehemaligen Klosteranlage aus dem 11./12. Jahrhundert erbaut. Nach dem Aussterben der Linie Anhalt-Bernburg 1863, diente das Schloss bis 1918 den Herzögen von Anhalt (Dessauer Linie) als Sommerresidenz bzw. bis 1945 als Privatwohnsitz.
Ein Kleinod innerhalb des Ballenstedter Architekturensembles ist das 1788 errichtete Schloss- und Hoftheater. Es ist eines der ältesten Theater Anhalts und eines der wenigen noch erhaltenen aus dieser Zeit überhaupt.
Umgeben wird der Gebäudekomplex des Schlosses von einem Park. Er wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf Veranlassung von Fürst Friedrich Albrecht von Anhalt-Bernburg angelegt. Daran anschließend entstand westlich des Schlosses ein 29 Hektar großer Landschaftspark im englischen Stil, welcher nahtlos in den angrenzenden Harzwald überging.
Im 19. Jahrhundert erfolgte eine Neugestaltung des nördlichen Teils des Parks nach einem Entwurf von Peter Joseph Lenne. Der Ballenstedter Schlosspark wurde sein kunst- und formvollendetes Alterswerk.
Den Mittelpunkt bildete die im Renaissance-Stil angelegte Wasserachse mit ihren fünf Bassins und Fontänen. Zahlreiche Tierplastiken, Denkmäler und andere meist gusseiserne Kunstwerke zierten den Park.
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